Call for papers: Zukunftsperspektiven der Händelforschung / Future Perspectives of Handel Scholarship

Internationale Wissenschaftliche Konferenz anlässlich der Händel-Festspiele in Halle (Saale), 7. bis 9. Juni 2027

Welche Wege soll die Erforschung von Leben, Werk und Wirkung Georg Friedrich Händels (1685–1759) in den kommenden Jahrzehnten gehen? Wo liegen Desiderate? Worin bestehen die Herausforderungen, die ein verändertes Verständnis geistes- und kulturwissenschaftlicher Forschung, ihrer Methoden, Materialien und Ziele im 21. Jahrhundert hervorgebracht hat? Welche Rolle spielen dabei forschungs- und medientechnologische Fortschritte in den Digital Humanities und im Bereich der Künstlichen Intelligenz? Diese und verwandte Fragen sollen im Zentrum einer bewusst offen gehaltenen Konferenz stehen, zu der nicht nur Wissenschaftler*innen beitragen können, die neue Erkenntnisse im Bereich der Händelforschung präsentieren möchten; erwünscht sind gerade auch Beiträge, die zukünftige Forschungsprogramme skizzieren oder auf dringende Forschungsbedarfe aufmerksam machen möchten. Von Seiten der veranstaltenden Institutionen (siehe unten) sind einige Schwerpunkte als Vorschläge angedacht: „Händel im Horizont einer globalen Musikgeschichte“, „Händel im digitalen Raum“, „Händel in Halle“ sowie „Händel Soundscapes“.

Wir laden interessierte Wissenschaftler*innen dazu ein, an der Konferenz mit einem 20-minütigen Referat in deutscher oder englischer Sprache teilzunehmen. Erstmalig findet die Konferenz als hybrides Format (über ZOOM) statt, um Forschenden und Teilnehmenden weltweit eine barrierefreie Mitwirkung zu ermöglichen. Beiträge sollen bevorzugt im Tagungsraum, in Ausnahmefällen als virtueller Live-Vortrag gehalten werden. Bewerbungen mit Themenvorschlag, Abstract (max. 250 Wörter), Kurzbiographie und Angabe der Teilnahmeform (vor Ort oder rein digitale Präsentation) sind bis zum 31. Oktober 2026 einzureichen.

Die Hotelbuchung für Referent*innen erfolgt durch die Geschäftsstelle der Händel-Gesellschaft. Übernachtungskosten werden für maximal vier Tage im Einzelzimmer übernommen, Reisekosten werden nicht erstattet. Um die Teilnahme von Nachwuchswissenschaftler*innen zu unterstützen, können Anträge auf Förderung der Reisekosten gestellt werden.

Das jährlich als Print-Ausgabe und E-Book erscheinende Händel-Jahrbuch bietet die Möglichkeit, ausgewählte Konferenzbeiträge zu veröffentlichen. Die Redaktion behält sich die Auswahl vor und lädt zeitnah im Anschluss an die Konferenz zur Ausarbeitung ein. Die fertiggestellten Beiträge sind bis zum 30. September 2027 einzureichen und werden planmäßig im Juni 2028 im Händel-Jahrbuch publiziert.

Veranstalter: Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e. V., Internationale Vereinigung; Stiftung Händel-Haus Halle; Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften, Abteilung Musikwissenschaft.

Kontakte:

Bewerbungen:
Dr. Annette Landgraf, landgraf@musik.uni-halle.de;
Prof. Dr. Wolfgang Hirschmann, wolfgang.hirschmann@musik.uni-halle.de

Hotelbuchungen und Reisekostenzuschuss:
Ulrike Harnisch, gesellschaft@haendel.de

Händel-Jahrbuch:
Dr. Teresa Ramer-Wünsche, teresa.ramer-wuensche@musikwiss.uni-halle.de